Wie ein multimodales Rehabilitationskonzept mit spinaler Stimulation und intensivem Training selbst bei chronischer kompletter Querschnittlähmung funktionelle Mobilität wieder ermöglicht
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Drei Personen mit chronischer kompletter thorakaler Querschnittlähmung nahmen an dem Programm teil. Alle waren seit mehreren Jahren vollständig auf den Rollstuhl angewiesen. Nach einer vorbereitenden Trainingsphase (Prehabilitation) wurde bei ihnen ein epiduraler Rückenmarkstimulator implantiert. Es folgte eine siebenmonatige, hochintensive Rehabilitationsphase mit täglichem Training.
Mit dem Stehtrainer wurden gezielt folgende Aspekte trainiert:
• Vertikalisierung und Gewichtsbelastung, um den Kreislauf an die aufrechte Position zu gewöhnen
• Aktive Rumpfkontrolle, die für spätere Transfers und das Gehen unverzichtbar ist
• Dynamische Gewichtsverlagerungen, unterstützt durch interaktive Trainingsprogramme
Gerade für Menschen, die jahrelang nicht gestanden haben, ist diese Phase entscheidend. Der THERA-Trainer ermöglichte dabei ein sicheres, kontrolliertes Stehen mit gleichzeitig hoher therapeutischer Aktivierung – ohne Überforderung und mit klarer Struktur.
Hier zeigte sich der große Vorteil eines strukturierten Geräteeinsatzes: Die THERA-Trainer-basierte Therapie wurde nicht isoliert eingesetzt, sondern gezielt mit weiteren Elementen kombiniert:
• Rumpfrehabilitation, um die Grundlage für Gleichgewicht und Standstabilität zu schaffen
• Aufgabenspezifisches Training, etwa Sit-to-Stand-Übungen
• Robotikgestütztes Gangtraining und später freies Gehen mit Hilfsmitteln
Der THERA-Trainer fungierte dabei als Bindeglied zwischen Stabilisierung und Mobilisierung. Insbesondere das wiederholte, sichere Stehen und kontrollierte Belasten erwies sich als entscheidender Zwischenschritt auf dem Weg zum Gehen.
Besonders relevant für die Praxis sind dabei die Verbesserungen in:
• Rumpfstabilität, ein zentraler Prädiktor für funktionelles Gehen
• Sit-to-Stand-Leistung, eine Schlüsselbewegung im Alltag
• Gehfähigkeit, gemessen mit etablierten klinischen Skalen
Diese Fortschritte entstanden nicht durch Technik allein, sondern durch konsequente, hochdosierte Bewegungstherapie – ermöglicht und strukturiert durch den gezielten Einsatz von Trainingsgeräten wie dem THERA-Trainer balo.
• Er ermöglichte frühe, sichere Vertikalisierung
• Er schuf die Grundlage für aktive Rumpf- und Gleichgewichtskontrolle
• Er bereitete gezielt auf dynamische Gangbelastungen vor
Damit war er nicht nur ein „Hilfsmittel“, sondern ein integraler Bestandteil eines lernorientierten Rehabilitationspfads. Für die Therapie bietet dieser Ansatz eine wichtige Botschaft: Selbst bei schwersten neurologischen Einschränkungen kann funktionelles Training sinnvoll sein – wenn es strukturiert, progressiv und patientenzentriert umgesetzt wird.
Für die Praxis bedeutet das: Geräte wie der THERA-Trainer können ihre volle Wirkung entfalten, wenn sie nicht isoliert, sondern als Teil eines ganzheitlichen Konzepts eingesetzt werden.
- Wee SK, Valerie ZYN, Phua MW, et al. Synergistic integration of epidural spinal cord stimulation with robotic therapy and neurorehabilitation to facilitate functional recovery in chronic sensorimotor complete spinal cord injury: A case series. Advances in Rehabilitation Science and Practice. 2025;14. doi:10.1177/27536351251343738
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THERA-Trainer bietet innovative Rehabilitationstechnologien mit preisgekröntem Design für eine Therapie auf dem neuesten Stand der Technik. Jedes Produkt für sich ist leistungsstark, aber die wahre Magie geschieht, wenn sie zusammen verwendet werden. Sowohl in der Klinik als auch zu Hause.
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