THERAPIE & PRAXIS
Gangtherapie, die bewegt
Wie die THERA-Trainer lyra im Passauer Wolf Bad Gögging die neurologische Rehabilitation unterstützt.
Nina Ruppert
Corporate Communications department at Passauer Wolf
Im Passauer Wolf Bad Gögging setzt die Gangtherapie mit dem THERA-Trainer lyra neue Maßstäbe in der neurologischen Rehabilitation. Besonders in der Parkinson-Akutbehandlung und in der Schlaganfalltherapie hat sich das Gerät als wirkungsvolles Instrument etabliert. Dank der jüngsten Erweiterung der Kapazitäten in der stationären Akutneurologie auf 55 Plätze können künftig noch mehr Menschen von dieser innovativen Therapie profitieren.
Damit der Körper das Gehen neu erlernen kann, braucht das Gehirn präzise Bewegungssignale, die klar, rhythmisch und wiederholbar ausgeführt werden.
Motorisches Lernen bei neurologischen Erkrankungen
Im Passauer Wolf Bad Gögging werden Patient:innen mit neurologischen Erkrankungen im Rahmen der neurologischen Rehabilitation nach einem Krankenhausaufenthalt, nach einer Operation oder bei chronischen Beschwerden betreut – im Neurologischen Zentrum für Bewegungsstörungen in der Passauer Wolf Fachklinik Bad Gögging mit der Parkinson-Komplexbehandlung sogar bereits ab der Akutphase. Auch die Schlaganfallbehandlung zählt zu den Kernkompetenzen des Standortes.
Nach einem Schlaganfall oder bei neurologischen Erkrankungen wie Parkinson ist die Fähigkeit zu gehen oft eingeschränkt – Kontrolle, Rhythmus und Sicherheit fehlen. Damit der Körper das Gehen neu erlernen kann, braucht das Gehirn präzise Bewegungssignale, die klar, rhythmisch und wiederholbar ausgeführt werden, damit neue neuronale Verbindungen entstehen. Erst durch die Wiederholung gleichmäßiger, korrekt geführter Schritte kann das zentrale Nervensystem alte Muster überschreiben und neue aufbauen. Genau hier setzt die lyra an: Das Gerät bildet ein physiologisches Gangmuster ab, das innerhalb weniger Sekunden an jeden Patienten angepasst werden kann. Die hohe Schrittfrequenz von bis zu 100 Schritten pro Minute, die exakte Wiederholgenauigkeit und die dynamische Gewichtsentlastung ermöglichen ein intensives Training, das mit klassischer Therapie allein kaum erreichbar wäre.
Nach einem Schlaganfall oder bei neurologischen Erkrankungen wie Parkinson ist die Fähigkeit zu gehen oft eingeschränkt – Kontrolle, Rhythmus und Sicherheit fehlen. Damit der Körper das Gehen neu erlernen kann, braucht das Gehirn präzise Bewegungssignale, die klar, rhythmisch und wiederholbar ausgeführt werden, damit neue neuronale Verbindungen entstehen. Erst durch die Wiederholung gleichmäßiger, korrekt geführter Schritte kann das zentrale Nervensystem alte Muster überschreiben und neue aufbauen. Genau hier setzt die lyra an: Das Gerät bildet ein physiologisches Gangmuster ab, das innerhalb weniger Sekunden an jeden Patienten angepasst werden kann. Die hohe Schrittfrequenz von bis zu 100 Schritten pro Minute, die exakte Wiederholgenauigkeit und die dynamische Gewichtsentlastung ermöglichen ein intensives Training, das mit klassischer Therapie allein kaum erreichbar wäre.
Die lyra ist auch ein Gewinn für die Gesundheit unserer Therapeuten im Arbeitsalltag.
Für Patient:innen mit Parkinson bietet die lyra eine ideale Kombination aus Sicherheit, Bewegungsfreiheit und gleichmäßigem Gangrhythmus. Dysbalancen und Freezing-Momente lassen sich gezielt adressieren, während die flüssige, reproduzierbare Bewegung dem Körper Orientierung gibt. Auch für Menschen nach einem Schlaganfall – oft begleitet von Lähmungen oder Tonuserhöhungen – schafft die lyra die Grundlage für erste sichere Schritte und damit für ein neues Körpergefühl.
Prof. Dr. med. Tobias Wächter, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Neurologie im Passauer Wolf Bad Gögging, erlebt die positiven Effekte des Gangtrainers täglich: »In der Parkinson-Akutbehandlung sehen wir mit der lyra immer wieder beeindruckende Fortschritte. Gerade Parkinson-Patient:innen mit unphysiologisch kleinen Schritten und Freezing profitieren sehr von dem Gangtraining«, sagt der Mediziner. »Und auch in der Schlaganfalltherapie zeigt sich, wie wertvoll die lyra ist. Sie schafft Erfolgserlebnisse, die motivieren und den Reha-Prozess entscheidend voranbringen.«
Prof. Dr. med. Tobias Wächter, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Neurologie im Passauer Wolf Bad Gögging, erlebt die positiven Effekte des Gangtrainers täglich: »In der Parkinson-Akutbehandlung sehen wir mit der lyra immer wieder beeindruckende Fortschritte. Gerade Parkinson-Patient:innen mit unphysiologisch kleinen Schritten und Freezing profitieren sehr von dem Gangtraining«, sagt der Mediziner. »Und auch in der Schlaganfalltherapie zeigt sich, wie wertvoll die lyra ist. Sie schafft Erfolgserlebnisse, die motivieren und den Reha-Prozess entscheidend voranbringen.«
Beckenstabilisatoren und ein dynamisches System zur Unterstützung des Körpergewichts sorgen auch bei schwer betroffenen Patienten für die nötige Unterstützung.
Technologie mit Mehrwert
Auch aus therapeutischer Sicht hat die lyra die Behandlung von Patient:innen deutlich verändert. Die einfache Handhabung, der schnelle Transfer und die Möglichkeit, Patient:innen in unterschiedlichsten Funktionsstufen zu trainieren, schaffen echte Effizienz – und vor allem spürbare Erfolge. »Wir sehen jeden Tag, wie viel Mut die lyra macht. Menschen, die kaum zu stehen wagen, gehen plötzlich mehrere Minuten am Stück oder finden wieder in einen flüssigen Bewegungsablauf. Für uns als Therapeut:innen-Team ist es beeindruckend zu beobachten, wie schnell der Körper auf die physiologischen Bewegungsreize reagiert«, sagt Stefan Ipfelkofer, Leiter der Physio- und Ergotherapie in der Passauer Wolf Fachklinik Bad Gögging. Und auch die Therapeut:innen profitieren in ihrem Arbeitsalltag von dem modernen Trainer: »Durch die Aufhängung können wir Bewegungen präzise führen, ohne dauerhaft mit Kraft gegenhalten oder heben zu müssen. Das schont Rücken und Gelenke, ermöglicht ergonomisches Arbeiten und schafft gleichzeitig therapeutische Spielräume. Die lyra ist damit auch ein Gewinn für die Gesundheit unserer Therapeut:innen im Arbeitsalltag.
Die lyra verbindet somit technische Präzision mit einem hohen therapeutischen Nutzen – und schafft damit ideale Voraussetzungen für echten Fortschritt in der Gangtherapie. Neben neuropsychologischen Einheiten, Ergotherapie, Physiotherapie, Logopädie, physikalischer Therapie und Sporttherapie trägt die lyra im Passauer Wolf Bad Gögging so zu einem ganzheitlichen Therapieansatz bei, der individuell auf die Bedürfnisse jedes Patienten abgestimmt ist und den Genesungsweg effektiv unterstützt.
Die lyra verbindet somit technische Präzision mit einem hohen therapeutischen Nutzen – und schafft damit ideale Voraussetzungen für echten Fortschritt in der Gangtherapie. Neben neuropsychologischen Einheiten, Ergotherapie, Physiotherapie, Logopädie, physikalischer Therapie und Sporttherapie trägt die lyra im Passauer Wolf Bad Gögging so zu einem ganzheitlichen Therapieansatz bei, der individuell auf die Bedürfnisse jedes Patienten abgestimmt ist und den Genesungsweg effektiv unterstützt.
Wir sehen jeden Tag, wie viel Mut die lyra macht.
Die lyra verbindet technische Präzision mit einem hohen therapeutischen Nutzen.
Mehr Kapazitäten, mehr Chancen, mehr Mobilität
Mit der Ausweitung auf 55 stationäre Betten in der Akutneurologie verstärkt der Passauer Wolf Bad Gögging seine Rolle als kompetentes Zentrum für neurologische Rehabilitation. Moderne robotische Therapiesysteme wie die lyra, kombiniert mit ärztlicher Expertise und therapeutischer Erfahrung, bilden ein starkes Fundament für nachhaltige Therapieerfolge. Die lyra ist dabei weit mehr als ein Gerät: Sie ist Motivator, Werkzeug für motorisches Lernen und Hoffnungsträger für Menschen, die den Weg zurück ins Gehen suchen.
Neben der Lyra werden Patienten im Passauer Wolf Bad Gögging mit einer Vielzahl hochmoderner Therapiegeräte auf ihrem Weg zu mehr Mobilität unterstützt.
Nina Ruppert
Corporate Communications department at Passauer Wolf
Nina Ruppert has been an editor in the Corporate Communications department at Passauer Wolf since 2024. She studied journalism at the Catholic University of Eichstätt Ingolstadt and Comparative Cultural Studies at the University of Regensburg.
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